Freitag, 30. November 2012

Recycling-Coproduktion

Und hier kommt er: Der Beweis, dass es sich lohnt, auch Selbstgemachtes, das nicht so gelungen ist, wie es sollte, nicht wegzuwerfen, sondern aufzuheben!
Vor mehr als zehn Jahren(!!!), hat meine Mutter für meine kleine Schwester einen Pullunder gestrickt. Leider war das Endprodukt für den Geschmack meiner Schwester zu kurz und so landete das Teil im großen Korb, wo es jahrelang darauf wartete, jemandem zu begegnen, dem es passen würde. Nach einer Räumaktion landete es jetzt bei mir. ("Vielleicht kannst Du das ja noch irgendwie verarbeiten!") Na klar kann ich:



Da ich erfahrungsgemäß meinen Kindern Pullunder u.ä. doch eher selten anziehe, war mir klar, dass da noch Ärmel dran mussten, die ich aber nicht stricken wollte. Also nähen!! (War klar, oder?!) ;-)
Mit der Ovi habe ich den Pullunder von Teenie- auf Kindergröße verkleinert, indem ich die Schulter- und Seitennähte entsprechend nach innen "versetzt" habe. Dann habe ich aus meiner Schnittmustersammlung passende Ärmel rausgesucht, Jersey zugeschnitten, Ärmelnähte geschlossen und dann innen an das Pullunderbündchen angenäht (ging mit der Ovi auch ganz prima!)
Der V-Ausschnitt war noch ein bisschen weit und bekam daher noch einen passenden Einsatz verpasst. Und jetzt ist der Große ganz stolz auf seinen Pullover, den Mama UND Oma gemacht haben! :-) Und dass der richtig gemütlich und kuschelig ist, sieht man, oder?



Euch allen wünsche ich ein wunderschönes und gemütliches erstes Adventswochenende. Ich habe heute in ganz gemütlicher und lustiger Runde für die passende Hausdeko gesorgt. Doch dazu demnächst mehr! :-)
Liebe Grüße,
Andrea

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